Die Offene Behindertenarbeit evangelisch in München bietet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen Freizeit- und Bildungsangebote. Im Rahmen unserer Sozialaktionen unterstützen wir diese Organisation und veranstallten mit den unterschiedlichen Gruppen Spieleabende. Zusätzlich helfen wie den Mitarbeitern der OBA bei der Begleitung von Ausflügen.
Die Tafel München organisiert und verteilt Lebensmittel an bedürftige Mitmenschen. Mit unserer Aktion "Ein Teil mehr im Einkaufswagen" unterstützen wir die Tafel. Hierbei bitten wir die Einkäufer beim Real Süd ein Artikel, welches sie von einer Liste aussuchen können, mehr zu kaufen. Diese Artikel werden bei uns abgegeben und von uns an die Tafel weitergeleitet. Unsere Sozialaktion findet zwei mal im Jahr statt. Unser Rekord von gesammelten Lebensmittel liegt bei zwei Tansporter (ca. 5-6 Tonnen).

"Hilfe
auf eBayrisch"
"Super Hilfsaktion TOP!", "Klasse eBayer!!"
Solches und ähnliches Echo erntete der Rotaract Club
München-Bavaria mit einer von drei erfolgreichen Weihnachtsaktionen, der
Versteigerung von Promi-Accessoires bei eBay. Die zufriedenen Höchstbieter
ergatterten handsignierte Bücher, Trikots sowie Fußbälle
diverser Mannschaften, "Meet&Greets", Tickets und vieles mehr. Insgesamt
konnten wir über 3000 an Spendengeldern generieren, welche an das
Projekt Sternstunden e. V. des Bayerischen Rundfunks (BR) gehen, welches
weltweit Kindern in Not hilft.
Die Renner unter den Hämmern: die
handsignierten Trikots von Real Madrid und Bayern München sowie ein paar
Turnschuhe, das noch in die Geschichte eingehen wird. Der ehemalige Bayerische
Ministerpräsident Edmund Stoiber hat sie signiert und gestiftet,
übergeben wurden sie von Gerd Rubenbauer live im Fernsehen bei der
Sternstunden-Gala des BR. Landwirtschaftsminister Josef Miller war so
begeistert von der Aktion, dass er die Schuhe dem Höchstbieter noch
während der Gala abluchste und versprach, noch weitere prominente
Politiker darauf unterschreiben zu lassen. Kehren sie aus den hohen bayerischen
Hallen zurück, dann kommen sie abermals unter den Hammer neben
hoffentlich wieder einem Haufen von weiteren prominenten Accessoires. Wir
freuen uns, wenn Ihr dann alle wieder kräftig mitbietet!
Antonia
Groll, Rac München-Bavaria

RAC
München-Bavaria unterstützt zusammen mit Patenclub das Münchner
Kinderhospiz
Was haben Rotaracter, Perlenengel und heiße Maronis
gemeinsam? Sie waren alle am 8. Dezember für einen guten Zweck auf dem
Sollner Christkindlmarkt in München vertreten. Letztgenannte, um
Erstgenannte durch den bitterkalten Tag zu bringen, damit diese Zweitgenannte
mit viel Geschick zugunsten einer wohltätigen Stiftung verkaufen konnte.
Aber der Reihe nach
Im Kontext einer bestehenden Kooperation mit
dem Ambulanten Kinderhospiz München haben wir beschlossen, mit
dem Verkauf kreativer Geschenkideen auf dem Weihnachtsbazar den unheilbar
kranken Kindern in München zu helfen angespornt von einer
Aufstockungszusage des Erlöses durch unseren Patenclub RC
München-Harlaching.
So haben wir die Wochen vor dem Event in
kleinen Gruppen die Abende mit Basteln verbracht, viel Spaß gehabt und
Accessoires geschaffen, die sich sehen lassen konnten. Im Repertoire der
handgefertigten Dinge waren z.B. Mistelzweigkränze, Weihnachtsgestecke,
liebevoll beklebte Kerzen, mühsam aufgefädelte Perlenengel und-
sterne, Christbaumschmuck aus Stroh, selbstgegossene und wohlriechende Seifen,
Taschen und Tiere aus Filz, leckere Plätzchen, Mobiles aus Papier und
viele weitere Kleinigkeiten. Ganz besonders hervorzuheben sei hier
die Mitarbeit von rotarischer Seite, insbesondere die künstlerisch
bemalten Teller und Tassen von Frau Naumann.
Mit einem reichhaltigen
Frühstück im Bauch hat die erste Schicht im Morgengrauen unser Zelt
auf dem Sollner Marktplatz aufgebaut und dekoriert. Zunächst lief das
Geschäft etwas schleppend, nachmittags dann aber zunehmend lebhafter. Bald
hatte sich die Qualität unserer Waren aber herumgesprochen, so dass einige
Artikel aus unserem Sortiment schnell ausverkauft waren.
Gewärmt
von heißen Maronis und Glühwein haben wirs dann durch den
frostigen Tag geschafft. Es haben sich viele nette Gespräche mit den
Kunden ergeben und natürlich kam auch der Spaß im Team nicht zu
kurz. Die Aktion konnte sich sehen lassen: wir konnten einen Gewinn von stolzen
783,82 EUR einfahren
aber das Beste kommt erst noch!
Im
darauffolgenden Club-Meeting, hatte Herr Naumann - unser Rotary-Pate - eine
sensationelle Nachricht für uns: durch den Aufruf zur Aufstockung unseres
Erlöses wurde der Spendenbetrag auf insgesamt 11.183,82 erhöht.
An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an unsere Rotarier. Das war das
schönste Weihnachtsgeschenk für unseren Club und für die
Einrichtung Ambulantes Kinderhospiz München!
Fabian
Lovis, RAC München-Bavaria

Die
Münchner Shelterbox-Aktion: Clubübergreifendes Engagement
An
drei Adventssamstagen setzten sich vier Münchner Rotaract Clubs
(München, Bavaria, Residenz, Isartal) in einer gemeinsamen Sozialaktion
mit großem Engagement dafür ein, die Shelterbox bekannter zu machen
und die Zahl der Spender an diese Organisation zu erhöhen. Dabei
ließen sich die Münchner weder von Kälte noch von Nässe
abschrecken.
Die Koordination des Projektes übernahmen Mitglieder
des RAC München-Bavria. Bereits Monate voraus mussten die Plätze
für die Aktion gefunden werden. Die Leitung des Tollwood-Festivals
ließ sich sofort von der Shelterbox-Idee begeistern und unterstütze
uns mit einem Platz auf dem Gelände. Neben dem Tollwood-Festival standen
bald noch ein Platz vor einem Einkaufszentrum für den zweiten
Adventssamstag, sowie ein Platz in der Münchner Innenstadt für den
dritten Termin fest. Nach einer Reihe clubübergreifender
Organisations-Treffen, unzähligem Mailverkehr und einer Reihe terminlicher
Anpassungen war schließlich auch von der Personalseite die
Durchführung der Aktion gesichert. Die Shelterbox-Beauftragten
organisierten schnell die Anlieferung des kleinen Camps. Die vier
Boxen konnten wir über einen Kontakt des RC München-Harlaching
glücklicherweise auf dem Gelände einer Diskothek parken.
Der Transport der Box zu den Einsatzorten stellte sich dann noch als
schwieriger heraus als zunächst gedacht. Erst im letzten Moment konnten
die Shelterboxen, dank der Unterstützung von Seiten des RC Martinsried, in
einem geeigneten Transporter und nicht im Cabrio zum Stellplatz transportiert
werden.
Praktisch sah die Aktion jeweils so aus: Roll-ups aufbauen,
Flyer vorbereiten, Shelterbox-Jacken anziehen und los auf die Interessenten und
von der Shelterbox erzählen. Unsere wichtigste Vorraussetzung war, unter
den typischen Dezemberbedingungen: Durchhaltewille.
Die Bilanz der
Aktion: wir haben in München den Bekanntheitsgrad der Shelterbox sowie von
Rotaract gesteigert und nebenbei, dank einem großen Sparschwein, das vor
allem die Kinder der Passanten zum Spenden anlockte, auch über 300 EUR an
Spenden für die Organisation sammeln können. Wir haben Erfahrung in
der Durchführung eines clubübergreifenden und sehr
öffentlichkeitswirksamen Projektes gesammelt. Und das vielleicht
Wichtigste: Wir haben den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den
Münchner Rotaract, als auch Rotary Clubs gefördert und dabei viele
neue Kontakte entstehen lassen.
RAC München Bavaria, Verena
Deubner
Die
Jeder hat einen Keller. Und jeder hat Sachen dort unten stehen, die mit dicker
Staubschicht bedeckt schon ewig kein Tageslicht mehr gesehen haben. Und das
Beste ist an diesen Dingen, dass Sie sich durchaus bei passendem Interessenten
zum Verkauf eignen - genauer gesagt zum Flohmarktverkauf auf der Wiesn Mitte
April, dem Eldorado aller Schnäppchenjäger und
Kultfetischisten.
Gesagt getan. Mit einem Aufruf zum Keller- Speicher-
und Haushalt-Entrümpeln trat der Rotaract München-Bavaria an seine
Mitglieder, Bekannte und seinen Rotary-Patenclub heran, um vom Rembrandt bis
zum Hekeldeckchen allerlei Nützliches und Kurioses für einen guten
Zweck einzusammeln und anschließend zu verkaufen.
Der Aufbau auf
der Theresienwiese am Abend zuvor gestaltete sich diesmal dank Sturm und Regen
durchaus mit Tücken. Aus dem geplanten Nächtigen vor Ort wurde
nichts, jedoch fand man sich mit kleinen Augen um 4.30 Uhr wieder ein, um
endlich das Auto zu entleeren und alle Gegenstände säuberlich im
Morgengrauen vor neugierigen Gesichtern auf die Tische zu häufen. Vom
Kaffee-Service über Schallplatten und Stehlampen bis hin zum kompletten
Notebook war alles vorhanden und erregte schon früh das Interesse einer
breiten Käuferschaft, was wohl auch am sensationellen
Preis-Leistungs-Verhältnis lag. Während die einen Helfer noch die
Kisten auspackten und Preisschilder schrieben, waren andere schon beim
fröhlichen Verhökern, Feilschen und Anpreisen. Ein Globus aus den
80ern; die Schreibmaschine von Tante Erna; Laserdrucker samt Patrone, 30 Euro,
danke, gemacht. Und der nächste
So wimmelten sich
ständig dankbare Abnehmer an den Tischen, die Preise sanken stündlich
weiter und die Berge aus Büchern, Platten, Elektrogeräten und
Haushalsgegenständen schmolzen mehr und mehr. Am Ende gegen 14 Uhr nach
dem obligatorischen Regenschauer noch die Happy hour sprich die
Verschenk-Stunde mit Spende-Möglichkeit für die große Kasse.
Nicht ein Buch blieb am Ende übrig und unterm Strich die stolze Summe von
631,13 Euro.
Verkauft, gesammelt und verdient als erster Baustein
für das große und nachhaltige Entwicklungsprojekt des Rotaract
München-Bavaria im Jahre 2008 - für Nepal. Kindern und Jugendlichen
bessere Lebensbedingungen zu bieten durch Aufklärung, Bildung und Hilfe
zur Existenzsicherung.
Ingesamt also ein erfolgreicher und sehr
unterhaltsamer Tag mit vielen fleißigen Helfern, Spendern und ungeahnten
Verkaufstalenten.
Tante Erna wird zufrieden sein, mit einer rund um
guten Sache.

Vier
Monate ist es her, da haben sich drei junge Männer genannt Peter, Fabian
und Manuel zusammengefunden und gesagt: Wir wollen laufen! Und zwar
weit! So weit die Füße tragen und die eigene Pumpe hergibt. An einem
kalten Februarabend ging es dann zum ersten mal ans Schuhe schnüren.. Es
war dunkel und kalt. Dennoch sind alle ohne Handschuhe und Mütze
gelaufen...Alle??!...nein da war einer dick eingepackt...und da war Manuel
klar, der wird schön schwitzen und dann eben dazulernen. Der erste Tag war
rum und Peter dachte: ..hat der Trainer sie noch alle??...Schuld
war der Sprint zum letzten drittel, ein echter Wadenkiller ?. Danach stand das
Ziel fest. Laufen für einen guten Zweck für die Sozialaktion
RAC-Bavaria hilft Nepal. Es ging erstens um gute Plätze und
zweitens vor allem, dass alle den Halbmarathon am 29.6.08 von München
überhaupt durchhalten. Nach vielen Läufen wurde Peter immer schneller
und stärker, so das Manuel als benannter Trainer teilweise in grübeln
kam...hoffentlich behalte ich den Trainerjob. War aber so ;-)
Besonders im Fokus des Laufteams: Fabian, der am Anfang wohl nie die Strecke
von 21 km geschafft hätte. Sein Handicap: kurze Beine und zu viele
Zigaretten...ach ja da wäre noch das Weißbier. Doch die Erfolge
zeigten sich aber auch hier einige Wochen später. Geplagt vom vielen
Herumlabern beim Laufen...was Männer sich halt so erzählen...war es
schön, dass sich ein Mädel der Dreierbande anschloss. Johanna,
Bekanntschaft von Peter, hatte Lust mit uns mitzulaufen. Und nicht nur das
sie hat das Team bei seinem Vorhaben unterstützt und ist dann auch
für unser Projekt gelaufen. Wenn die Läufer auf der Strecke schwitzen
regnet es Scheine von den Sponsoren, die dann an Nepal gehen, so der Plan. Es
galt der volle persönliche (und damit körperliche Einsatz) von allen,
denn der Körper wollte manchmal nicht so wie wir. Zahlreiche Probleme mit
den Knien, Arme, Füße..na ja eher die Blasen an den
Füßen...oder waren es die Hühneraugen ?? Trotz vieler
Wehwehchens trafen sich alle wieder und wieder zum eisernen Training und dann
kam ein riesen Erfolg. Die Strecke entlang der Isar (ca. 17,5 km) wurden in
unter 1:30 gelaufen. Ab jetzt stand fest, es wird nicht nur gelaufen nur um
durchzuhalten, sondern um eine gute Zeit zu laufen. So setzten sich die Ziele
höher. Fabian der seinen Zigarettenkonsum dann doch feiwillig eingrenzte
wollte es ebenso wissen. Das Resultat nach einer weitern Trainingswoche: Auch
er lief die Isarstrecke vom Tierpark bis nach Grünwald und zurück in
1:45! Was für ein Jubel, wäre da nicht das Knie
Da auch Pillen,
Arztbesuche und Wundermittel keine Abhilfe von den Schmerzen schafften kam nun
der Moment, der kommen musste. Fabian musste mit dem Training aufgehören.
Aber halb so schlimm, denn er hatte gezeigt, das er es könnte, wenn der
Körper wolle.
Die Restlichen drei im Rennen quälten sich brav
weiter, aßen Nudeln und Corny-Riegel, und fieberten dem großen Tag
entgegen.
Dann war er da, der 29 Juni!Es war 7:10 Uhr. Die Sonne war wach
und keine Wolken da. Das kann heiss werden
Manuel hat sich trotzdem bei
unter 1:30 Std. angestellt, was viele im Vorhinein aus
unmöglich abgetan hätten. Der Lauf durch den Englischen Garten war
ein voller Erfolg. Alle kamen unverletzt und glücklich durchs Ziel und
haben ihr Ziel erreicht. Laufen für Nepal und gegen den inneren
Schweinhund. Ein Halbmarathon, der alles andere war, als eine halbe
Sache!
| Johanna Correll | Split 00:59:18 | Brutto 01:56:36 | Netto 01:54:07 | Platz 311 |
| Peter Denkscherz | Split 00:58:39 | Brutto 01:56:33 | Netto 01:52:59 | Platz 2333 |
| Manuel Handl | Split 00:43:38 | Brutto 01:29:49 | Netto 01:28:54 | Platz 142 |